Umfeld-es beeinflusst dich und deine Konzentration

Umfeld- unterstützt es deine Konzentration

Umfeld- unterstützt es deine Konzentration

Das Umfeld war schon im antiken Griechenland sehr wichtig.

Im antiken Griechenland waren die Eltern nicht damit zufrieden, dass ihre Sprösslinge für einige Stunden am Tag in der Schule unterrichtet wurden. Sie sorgten dafür, dass ihre Kinder lehrreiche Jahre bei ihrem Mentor verbrachten. Sie wussten, dass der Alltag mit dem ausgewählten Mentor eine bessere Lehre fürs Leben sei, denn das Umfeld war wichtig.

Nichts hat einen größeren Einfluss auf dein Leben, deine Entwicklung und deinen Fokus als die Menschen, die dich umgeben.

Deshalb möchten wir dir im heutigen Artikel erklären:

  • Wie dein Umfeld deinen Fokus beeinflusst.
  • Außerdem zeigen wir dir, wie du ein positives oder eher negatives Umfeld feststellen kannst.

Inhaltsangabe:

  1. Was ist das Umfeld?
  2. Wie dein Umfeld deinen Fokus beeinflusst.
  3. Woran erkennst du Menschen, die dir nicht gut tun?
  4. Wie erkennst du Menschen, die dir gut tun?
  5. Worum geht es und Fazit.

 

1. Was ist das Umfeld?

Dein Umfeld ist eine auf dich unmittelbar einwirkende Umgebung. Synonyme sind beispielsweise Umgebung, Umkreis oder auch Nachbarschaft.

Wir beschäftigen uns heute mit dem sozialen Umfeld.

2. Wie dein Umfeld deinen Fokus beeinflusst.

“Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du am meisten Zeit verbringst”, diesen Satz prägte einst Jim Rohn, amerikanischer Coach und Speaker.

Es ist erwiesen, wie dein Umfeld deinen Fokus beeinflusst. Du kannst dich diesem Phänomen nicht entziehen, denn es ist eine unbewusste Aufnahme von Verhaltens- und Glaubensweisen unseres Umfelds, da wir uns an diesem orientieren.

In seinem Buch “Mit dem Elefant durch die Wand” erläutert A. Hartmann anhand eines Beispiels, wie dein Umfeld deinen Fokus beeinflusst.

Stelle dir folgende Situation vor:

Du fährst als Kind mit deinen Eltern per Auto durch eine sehr wohlhabende Gegend und siehst ein tolles Haus. Du äußerst deinen Wunsch, dass du so ein Haus auch haben möchtest.

Dein Vater serviert dir gleich eine passende Antwort:

“Ich glaube nicht, dass du das möchtest, denn reiche Menschen sind selten glücklich.” Deine Mutter unterstützt ihn und fügt hinzu: “Außerdem macht so ein großes Haus ganz viel Arbeit, da brauch man Hilfe. Und eine Alarmanlage, denn es kommen immer Einbrecher zu den reichen Leuten.”

Boom! Das hat gesessen.

Dein junges Unterbewusstsein speichert dieses Verhalten und diese Glaubenssätze unreflektiert ab. Es ist also nicht gut, ein großes Haus zu besitzen, denn ich will ja glücklich sein. Ein Glaubenssatz, der dich dein Leben lang begleiten wird.

Nicht nur du selbst bewertest deinen Alltag, deine Gedanken, deine Erfahrungen und eingehenden Informationen, sondern auch die Menschen, die dich umgeben, nehmen Bewertungen vor.

Auf diese Art und Weise entstehen verallgemeinerte Glaubenssätze, die ganze Bevölkerungsgruppen und Gesellschaften beeinflussen. Ich finde den Ausdruck “mentale Viren” sehr passend, denn sie infizieren uns.

Es gibt unendliche viele Glaubenssätze, besonders auch zum Thema Geld. Hast du folgende Sätze bereits gehört?

  • Geld verdirbt den Charakter.
  • Es stinkt.
  • Geld ist nicht so wichtig.
  • Wenn du viel Geld hast, kannst du auch viel verlieren.
  • Der liebe Gott dich dafür später belohnen, wenn du bescheiden bist.

Es sind mentale Viren, die durch die Gesellschaft fliegen und jeder schnappt sie irgendwo auf. Da es viele glauben, wird es für wahr genommen!

Vorhanden sind auch  Glaubenssätze zum Thema Geld. Auch andere Bereiche sind mit Glaubenssätzen gespickt: Religion, Männer, Frauen, Glück, Erfolg… Du findest sie in allen Themenbereichen.

Zusätzlich zu den Glaubenssätzen, die du durch eigene Erfahrungen machst, werden dir jede Menge dieser mentalen Viren mit auf den Weg gegeben. Die Familie, dein soziales Umfeld, die Schule, die Arbeitsstelle, die Gesellschaft, in der wir aufwachsen.

Dieser gesellschaftliche Einfluss auf dein Unterbewusstsein verändert deinen Fokus, deine Gedanken, deine Emotionen, dein Handeln und deine Ergebnisse.

Vera F. Birkenbihl spricht vom Wort “Mem”. Eine Wortschöpfung aus den Wörtern memory (Gedächtnis) und Gen.

Diese Meme, die unsere Glaubenssätze wiederspiegeln, funktionieren wie eine Art Filter zwischen uns und der Realität. Wenn du mit dem Filter “Geld verdirbt den Charakter” durch die Welt gehst, wirst du viele Beispiele genau dafür finden.

  • Große Unternehmen fressen kleine Betriebe auf und entlassen Mitarbeiter, um den Profit zu erhöhen.
  • Du wirst unangenehme reiche Menschen treffen.
  • Sobald du deinen Fernseher anmachsat, hörst du, dass die reiche Person x auch noch jede Menge Steuern hinterzogen hat.

Selten wirst du die Erfahrung machen, dass reiche Menschen gleichzeitig nett und freundlich sein können.

Je nach Einstellung deines Filters, nimmst du die Welt um dich herum wahr. Entsprechend reagierst du mit deinem Fokus darauf, mit deinen Gedanken, Handlungen und du wirst genau die entsprechenden Ergebnisse erhalten.

Leider ist es so, dass die meisten dieser Glaubenssätze in unserem Unterbewusstsein verankert sind. Du erkennst sie nicht, genauso wie einen großen Teil deiner Gewohnheiten. Das bedeutet, dass du gar nicht bewusst merkst, mit welchen Memen du infiziert bist.

Warum nehmen wir Verhaltensweisen und Glaubenssätze an?

Wir alle haben bestimmte Urängste in unserem System verankert:

  1. Die Angst vor Misserfolg: Ich darf keine Fehler machen. Vor zig Tausend Jahren haben Fehler und Fehleinschätzungen vielen Menschen das Leben gekostet. Es war also überlebensnotwendig, keine Fehler zu machen.
  2. Überanstrengung: Es war zu Zeiten der Urmenschen nicht gut, sich zu überanstrengen. Nahrungsknappheit und stets lauernde Gefahren konnten den Tod bedeuten. Wenn ich dann zu viel Kraft bei Tätigkeiten gelassen hatte, hatte ich keine mehr, um mich ggf. zu verteidigen.
  3.  Sozialer Zurückweisung: Auch eine soziale Isolation hätte den Tod bedeutet.

Die oben beschriebenen Gefahren bestehen so nicht mehr, doch sind die Urängste da.

Wir Menschen sind also bestrebt, dazuzugehören. Wir möchten einer Gruppe, einem Volksstamm, einer sozialen Gesellschaft angehören. Schlimm wäre es, ausgestoßen zu werden. Das hätte früher den Tod bedeutet, also haben wir Verhaltensweisen und Glaubenssätze adaptiert.

Du tust das, entweder in vollem Bewusstsein oder aus dem Unterbewusstsein heraus, was dich zu einer Gruppe gehören lässt. Wenn dein Umfeld glaubt: Erfolg und Geld sind nichts Gutes, dann wirst du dich dementsprechend verhalten, denn du willst doch gut sein, oder?

Dein Unterbewusstsein hält dich vom Erfolg ab und unternimmt alles, um dich dort zu halten, wo du bist.

Aber du darfst dir sicher sein, dass alle Personen und Schichten, Gruppen und Regierungen, dieses nicht mit voller Absicht tun. Alle verhalten sich so, wie sie es gelernt bzw. adaptiert haben und es immer funktioniert hat.

Ein weiterer Grund für ihr Verhalten ist: Angst!

Stelle dir vor, dass du aus deinem Verhalten ausbricht und deinen Fokus auf Erfolg richtest. Du wärst eine Art “Bedrohung” für sie. Dein Bild spiegelt ihnen wider: Du bist faul, träge, unternimm was! Es zeigt mit dem Finger auf sie. Sie haben keine Ausrede mehr.

In deinem Umfeld hast du, wenn du erfolgreich werden willst, zwei Möglichkeiten:

  • Du willst keine Bedrohung sein, folglich unternimmst du nichts.
  • Erfolg steht bei dir im Fokus, dann musst du mit Neidern, Nörglern und Besserwissern leben.

Jetzt, wo dir bewusst ist, wie sehr du jeden Tag beeinflusst wirst, schau genau hin, mit wem du dich umgibst.

“Surround yourself with people on the same mission as you”. Umgib dich mit Menschen, die die gleichen Ziele, Visionen haben wie du.

 

3. Woran erkennst du Menschen im Umfeld, die dir nicht gut tun?

  • Sie übernehmen keine Verantwortung für sich und ihr Handeln.
  • Über abwesende Personen wird schlecht gesprochen.
  • Nach dem Treffen fühlst du dich energielos, weil sie dir Energie rauben.
  • Probleme und Beschwerden sind ihre Gesprächsthemen..
  • Deine Träume und Ziele werden kleingeredet..
  • Für jede Lösung finden sie ein Problem.
  • Wenn sie den Raum betreten, hast du das Gefühl, das Licht geht aus.

 

4. Wie erkennst du Menschen, die dir gut tun?

 

  • Wenn sie den Raum betreten, hast du das Gefühl, das Licht geht an.
  • Sie motivieren und inspirieren dich.
  • Du fühlst dich auf deinem Weg von ihnen unterstützt..
  • Win-Win Situationen sind ihnen nicht fremd.
  • Ihr Fokus ist so scharf wie deiner.
  • Nach dem Treffen fühlst du dich energiegeladen, sie geben dir Kraft.
  • 100% Verantwortung übernehmen sie für ihr Handeln und Tun.
  • Sie denken lösungsorientiert, nicht problemorientiert.

 

5. Worum geht es und Fazit

Nun geht es uns nicht darum, dass du in deinem Freundes- und Bekanntenkreis radikal aufräumst, damit du dein Ziel mit einem stärkeren Fokus erreichen kannst. Es geht uns um die Bewusstmachung, das Augenöffnen.

  • Willst und kannst du die Zeit mit den Menschen einschränken, die dich runterziehen, Energie rauben?
  • Kannst du diesen Menschen sagen, dass du gerade in einem Projekt steckst und weniger Zeit übrig hast?

Fazit:

  • Wie dein Umfeld deinen Fokus beeinflusst, ist dir meistens nicht bewusst.
  • Auch Medien beeinflussen ganze Gesellschaften und deren Fokus.
  • Es gibt Indikatoren, an denen du erkennen kannst, welche Personen gut für dich sind.
  • Du kannst mit dem Bewusstsein der Beeinflussung einen klareren Fokus finden.

 

Quellen:

“Mit dem Elefant durch die Wand”, A. Hartmann

“Die Gesetze der Gewinner”, B. Schäfer

“Küss den Frosch”, B. Tracy

Written by StefTom