Konzentrationsschwierigkeiten- Ziele haben ist wichtig!

Konzentrationsschwierigkeiten- Ziele sind wichtig

Konzentrationsschwierigkeiten- Ziele sind wichtig

Konzentrationsschwierigkeiten? Wir erklären dir heute, warum Konzentrationsschwierigkeiten oft mit mangelnden Zielen einhergehen.

Was benötigst du, um erfolgreich Ziele verfolgen zu können?

Bei einem gemeinsamen Treffen von Warren Buffett und Bill Gates antworteten beide auf die Frage, was ihre größte Stärke bei ihrem Erfolg sei: Fokus.

Fokus ist ihrer Meinung nach der Erfolgsfaktor.

Schon Konfuzius sagte vor 2500Jahren: “Wer zwei Hasen zur gleichen Zeit jagt, fängt keinen.”

Wir werden dir heute erklären:

  • Warum Konzentration so wichtig ist.
  • Wie du einen scharfen Fokus behältst.

Problematisch ist nur, dass du in einer Zeit lebst, in der der Ablenkungen nur einen einzigen Klick oder Wischer entfernt sind.

  • Klick und du kannst dich die ablenkenden E.- Mails lesen und beantworten. Wo ist dein Fokus?
  • Wischen und du siehst die neusten Posts auf Instagram oder Facebook von kleinen Hundebabys oder Kochrezepten. Wo bleibt dein Fokus?
  • Wischen und die liest die letzte What’s App von deinen Freuden. Wo bleibt dein Fokus?

In diesem Artikel klären wir, was Fokus bedeutet und welche großen Fokuskiller es gibt.

Inhalt:

  1. Fokus
  2. Konzentrationsschwierigkeiten: Die Feinde der Konzentration
  3. Smartphone als Fokuskiller
  4. Konzentrationsschwierigkeiten: Ursache Stress
  5. Multitasking führt zu Konzentrationsschwierigkeiten
  6. Konzentrationsschwierigkeiten: Ursache Medien
  7. Unklare Ziele und warum Fokus so wichtig ist.
  8. Fazit

1. Fokus

Eine gute und für mich passende Definition habe ich in dem Buch von Dr. Jan Höpker gefunden:

Sich fokussieren zu können, bedeutet, die gesamte zur Verfügung stehende Energie für das Erreichen eines einzigen Ziels einzusetzen, anstatt die Energie auf mehrere Ziele gleichzeitig zu verteilen.

Ein schönes Bild kannst du dir vielleicht besser merken: Fokus ist der gebündelte Lichtstrahl einer Taschenlampe, die in einem dunklen Raum nur ein Detail anstrahlt.

Liest du weitere Literatur zu diesem Thema, dann wirst du immer wieder auf ähnliche Definitionen und Formulierungen stoßen.

Wirklich fokussierte Personen sind extrem ausdauernd und hartnäckig. Sie lassen sich nicht durch Rückschläge oder aber Probleme entmutigen. Der Fokus bleibt auf das anvisierte Ziel gerichtet.

Konzentrationsschwierigkeiten- Ziele sind wichtig

Konzentrationsschwierigkeiten- Ziele sind wichtig

2. Konzentrationsschwierigkeiten: Die Feinde der Konzentration

Schauen wir uns die gängigen Fokusfeinde an, denen wir alle ausgesetzt sind. Diese musst du für dich finden und eliminieren. Das gelingt dir aber nur, wenn das gesteckte Ziel so attraktiv ist, dass es alle möglichen Ablenkungen überstrahlt und attraktiver ist. Was ist denn eine Ablenkung?

“Eine Ablenkung ist ein Reiz oder Gedanke, der in dein Bewusstsein eindringt und dich davon abhält, deinem Ziel näher zu kommen, indem er deine Aufmerksamkeit von deinem Ziel ablöst und auf sich zieht.” (J. Höpker, Erfolg durch Fokus und Konzentration)

Wenn du das geschafft hast, dann hast du schon viel Gutes für deine KOnzentration getan. Es wirkt wirklich Wunder. Du musst es ausprobieren und wirst verstehen, warum Fokus so wichtig ist.

3. Warum Konzentration so wichtig ist: Konzentrationskiller Smartphone

Bei vielen von uns geht der erste Griff nach dem Summen ans Handy. Du fragst dich: “Wer hat geschrieben? Habe ich eine What’s App? Mail? Wer hat mein Foto auf Instagram geliked?” Machst du es ähnlich?

Ist dir bewusst, was du dir antust?

Du gibst deine komplette Selbstbestimmung ab und gerätst in einen reaktiven Modus, aber nicht in den gewünschten pro-aktiven Modus.

Du gibst die Eigenverantwortung ab und begibst dich in fremde Hände, außerdem verlierst den klaren Geist und die innere Ruhe. Statt den Fokus auf dein Ziel zu richten beziehungsweise zu halten, reagierst du auf fremde Nachrichten und gerätst in die Falle der Fremdbestimmung.

Wir wollen nun das Smartphone keineswegs verdammen oder verbannen, aber verdeutlichen, dass es eine riesige Ablenkung darstellt. Handy weg oder ausschalten beim fokussierten Arbeiten und du wirst verstehen, warum Fokus so wichtig ist.

3.1. Smartphone Abhängigkeit

Außerdem kommst du in einen kleinen Teufelskreis. Jedes Mal, wenn du ein Like für dein Foto oder Post bekommst, schüttet dein Körper eine kleine Menge Dopamin aus. Dopamin ist unser Erfolgs- und Glückshormon. Der Körper kann aber nicht damit umgehen, dass ständig eine kleine Menge Dopamin ausgeschüttet wird, somit wirst du abhängig.

4. Konzentrationsschwierigkeiten: Ursache  Stress

Zuerst wollen wir klarstellen, dass wir in diesem Fall, wenn wir von Stress sprechen, über den schlechten Stress, den Disstress, reden.

Disstress wird als negativer Stress bezeichnet. „Dis“ ist die lateinische Vorsilbe für „schlecht“. Er ist mit all seinen negativen körperlichen, geistigen und seelischen Folgen für den Betroffenen sehr belastend.

Wenn wir von Stressfaktoren reden, meinen wir überwiegend die mentalen und sozialen Stressauslöser.

Die mentalen Stressoren haben vor allem mit der individuellen Situation zu tun. Die täglichen Leistungsanforderungen, denen du im Berufs-, aber auch Privatleben ausgesetzt bist, sind z. B. Prüfungssituationen, Zeitdruck, Überforderungsgefühle oder das Gefühl, eine große Verantwortung zu tragen. Jeder kann mit diesen Faktoren anders umgehen.

Konflikte zwischen den Menschen sind bei vielen die häufigsten Stressfaktoren. Unser Umfeld zwingt uns, mit vielen verschiedenen Charakteren auszukommen. Dies ist im privaten, aber auch im beruflichen Umfeld unabdingbar.

Ungelöste Probleme, Konkurrenz, Trennungen und Verlusterfahrungen, aber auch Vereinsamung können zu Stress führen. Sehr unterschiedliche Anforderungen können also Stressauslöser sein.

Dein Hormonhaushalt gerät bei langanhaltendem Stress aus den Fugen.

Neben körperlichen Auswirkungen, wie eine Verringerung des Immunsystems (bei Dauerstress bist du anfälliger für Erkältungen, grippale Infekte, Viren und Bakterien) werden auch die Verdauungsprozesse verlangsamt.

Stress und Gehirn

Außerdem wird auch deine Fähigkeit eingeschränkt, klar zu denken. Die Umsetzung von Informationen im Vorderhirn, dort wo die Logik und Vernunft sitzt, ist deutlich langsamer, denn die Stresshormone verengen die Blutgefäße im Vorderhirn und schränken die Funktionalität ein.

Zusätzlich wird auch die vordere Großhirnrinde in ihrer Aktivität eingeschränkt, dem Mittelpunkt des bewussten und willentlichen Handelns.

Wie du unschwer erkennen kannst, ist ein fokussiertes Arbeiten unter diesen Bedingungen schwerlich möglich.

Da du in einer Welt von: Auf die Plätze- fertig lebst, kannst du die Stresshormone nicht abbauen. In Urzeiten wurden sie sofort durch Flucht oder Kampf abgebaut, oder aber durch passende Ruhe- und Erholungszeiten. Diese fehlen dir und die Hormone spielen verrückt.

Aber auch deine eigenen Gedanken können dich komplett ablenken und Stress auslösen.

Schauen wir uns zwei unterschiedliche Varianten an:
  • Gedanken, die sofort Stress auslösen. Wenn du dir nicht mehr sicher bist, ob du deine Haustür abgeschlossen oder den Kochherd ausgestellt hast. Adrenalin und Cortisol machen sich in deinem Körper breit und ein fokussiertes Arbeiten ist nicht mehr möglich.
  • Gedanken, die wichtig, aber nicht dringend sind, schießen dich aus der Konzentration. Es können Gedanken wie: was hat mein Chef mit diesem Satz gemeint oder was schenke ich meiner Frau zum nächsten Geburtstag sein. Diese Gedanken brauchen keine sofortige Bearbeitung, aber sie kommen immer wieder in dein Bewusstsein. Fokussiertes Arbeiten an deinen Zielen geht anders. Ob sie letztlich Stress auslösen, ist sehr individuell. Sofortiges Aufschreiben deiner Gedanken, um sie später abzuarbeiten, ist ein probates Mittel.

Was kannst du nun gegen Stress tun? Hier soll eine kurze Antwort genügen, denn zum Thema Stress werden wir noch einen ausführlichen Artikel schreiben.

  1. Meditation, denn es hilft dir immens, die eigenen Gedanken zu akzeptieren und weiterziehen zu lassen.
  2. Autogenes Training.
  3. Sport und Bewegung.

5. Konzentrationsschwierigkeiten: Ursache Multitasking

Du kannst es nicht, aber auch Frauen nicht.

Forscher haben beweisen können, dass du schneller an dein Ziel gelangst, wenn du eine bewusste Tätigkeit nach der anderen ausführst, aber nicht gleichzeitig.

Der Engpass für das zeitgleiche Durchführen zweier bewusster Tätigkeiten ist unser Arbeitsgedächtnis, welches immer nur eine bewusste Tätigkeit aufnehmen kann.

Dein Gefühl, dass zwei Dinge parallel ablaufen, ist eine Illusion, ein Fehlschluss. Das einzige, was du machst, ist das hochfrequente Hin und Her Wechseln zwischen diesen beiden Tätigkeiten.

Wie hat A.Hartmann in seinem Buch so schön geschrieben: “Wir sind nicht multitaskingfähig. Niemand ist es. Wir sind höchstens multitasking- reibungsverlust-ausgleichsfähig.

Noch nicht komplett überzeugt? Dann mache mal folgenden Test:

Du benötigst eine Stoppuhr, Stift und Zettel. Bereit?

Du schreibst zuerst das Wort MULTITASKING, aber nicht hintereinander, sondern unter jeden gerade geschriebenen Buchstaben die weiterführende Zahl.

Das sieht so aus:

M U L T…..

1 2 3 4……..

Wie lange hast du benötigt? Es sind zwei bewusst durchzuführende Aufgaben.

Nun schreibst du das Wort nochmals, aber an einem Stück und anschließend darunter dann die fortlaufenden Zahlen.

Solange dein Denkapparat nicht ein galaktischer Computer ist, hast du für die 1. Aufgabe wesentlich länger benötigt, oder? Außerdem ist die erste Variante anstrengender und wesentlich fehlerträchtiger. Und am Ende des Ganzen kommt durch alle oben genannten Nachteile noch das Gefühl hinzu: Ich bin gestresst!

  • Es gibt kein Multitasking.
  • Wer es versucht, macht mehr Fehler.
  • Es dauert länger.
  • Du fühlst dich gestresster.
  • Am Ende konzentrierst du dich immer weniger.

Wir haben in unserem Blog einen kompletten Artikel zu diesem Thema veröffentlicht:Multitasking schadet deinem Fokus.

6. Konzentrationsschwierigkeiten: Ursache Medien

Neigst du ebenfalls dazu, dass du dir von den Medien, besonders TV, Zeitung und Radio, vorgeben lässt, worauf du deinen Fokus richtest?

Denn wenn du auch zu diesem Kreis gehörst, dann wirst du mit ca. 90% schlechten Nachrichten “bombardiert”. Du konsumierst Umweltkatastrophen, Gewaltverbrechen, Amokläufe, Kriege, Finanzkrisen, Arbeitslosenzahlen und Rücktritte.

Um etwas Unterhaltung zu bekommen, werden Talk- Shows, Game- oder Castingshows oder andere Soaps konsumiert.

Ein hoher Medienkonsum hat Auswirkungen auf deinen Fokus und dein Leben.

Wohin wandert denn dein Fokus? Richtung Unglück und das schlechte auf der Welt. Wie willst du da deinen Fokus halten?

Du kannst nun argumentieren, dass du ja mitreden musst. Aber sei mal ehrlich? Wie viele dieser Nachrichten sind für dich persönlich irrelevant?

  • Helfen dir die Themen dabei, ein gesünderes Leben zu führen?
  • Bessere soziale Kontakte zu haben?
  • Ein besseres finanzielles Wissen zu haben?

Relevant werden sie erst für dich, wenn du bereit bist, in diesen Ländern aktiv Hilfe zu leisten und nicht nur vor dem TV sitzt und das Leid ansiehst, oder?

Wir wollen keineswegs die Nachrichten verdammen, aber zum Nachdenken anregen oder hinterfragen, ob du es wirklich alles konsumieren musst.

Unseres Erachtens ist es sinnvoller, dass du diese Zeit mit dem Lesen guter Bücher z.B. über finanzielle Zusammenhänge, Ursache- Wirkung- Prinzipien oder Bücher zum Thema Gehirn und Denken verbringst.

Verstehst du, warum Fokus so wichtig ist? Worauf du dich konzentrierst, dort geht deine Energie hin.

7. Unklare Ziele und warum Fokus so wichtig ist.

Wenn du dein Ziel nicht klar vor Augen hast, wie willst du es dann erreichen?

A. Lincoln sagte schon: “Wer keine Ziele im Leben hat, verläuft sich.”

“Wer nicht weiß, wohin er will, darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.” (M. Twain).

In unserer Buchreview: “Setze dir größere Ziele” kannst du unseren vollständigen Artikel hier finden: Setze dir größere Ziele, Buchreview von R. Zitelmann

Ziele sind nicht nur Richtungsgeber, sondern auch Chancenfinder. Wenn du klare Ziele hast, nimmst du Dinge wahr, die du vorher nicht wahrgenommen hättest. Das ist die selektive Wahrnehmung und du verstehst, warum Fokus so wichtig ist.

Beispiel: Du willst dir ein ganz bestimmtes Auto in einer ganz bestimmten Farbe kaufen. Was passiert? Genau! Plötzlich siehst du auf den Straßen dieses Auto sehr häufig. Die waren vorher auch dort, aber du hast sie nicht wahrgenommen, weil es nicht deinem Ziel entsprach.

Jetzt ist aber dein Fokus genau auf dieses Auto gerichtet.

Du hast, wie jeder Mensch, nur eine begrenzte Menge an Energie zur Verfügung. Ohne Ziel oder unklares Ziel gehst du mal in diese und mal in jene Richtung. Wieder nochmals woanders hin und deine Energie versickert wie Treibsand.

Wenn du dich aber auf ein klares Ziel ausrichtest,  dann geht deine ganze gebündelte Energie genau in diese Richtung, somit bist du fokussiert.

8. Fazit

  • Es gibt mannigfaltige Konzentrationskiller, die dich vom Erreichen deines Ziels abhalten.
  • Nur durch das Kennen und Ausschalten dieser KOnzentrationskillerkiller schärfst du einen Fokus und kommst deinen Zielen näher.
  • Warum Konzentration so wichtig ist, konnten wir in vielen Beispielen zeigen, z.B. das Smartphone weglassen und kein Multitasking betreiben.

 

 

Quellen:

https://www.youtube.com/watch?v=sL8AsaEJDdo

Steffen Kirchner: “Totmotiviert”

A. Hartmann: “Mit dem Elefant durch die Wand”

J.Höpker: “Erfolg durch Fokus & Konzentration”

Written by StefTom