Affirmation: Wie sie deine Konzentration verbessert.

Affirmation: Glaub an dich!

Affirmation: Glaub an dich!

Im heutigen Artikel geht es um das spannende Thema der negativen und positiven Affirmationen und ihren Einfluss auf deine Gedanken, deinen Fokus, dein Handeln und letztlich deine Ergebnisse.

Was du im heutigen Artikel erfährst:

  1. Begriffsklärung
  2. Negative Affirmation und die Macht des Unterbewusstseins
  3. Affirmation: Positiver Einfluss
  4. Affirmation: Wie du es richtig machst.
  5. Fazit

1. Begrifferklärung

Affirmationen können wir als Bejahung oder Bekräftigung verstehen, im weiteren Sinn auch als Glaubenssätze.

2. Negative Affirmationen und die Macht des Unterbewusstseins

Negative Affirmationen oder auch Glaubenssätze sind alles andere als hilfreich für deinen Erfolg und Fokus.

Wenn du dir selbst ständig einredest, dass du etwas nicht kannst, dass du nicht clever genug bist, wirst du am Ende recht behalten, weil dein Fokus auf das Negative gerichtet ist.

Viele deiner Glaubenssätze hast du schon in deiner Kindheit oder auch Jugend erworben. Sie entstehen durch wiederholtes Einreden seitens der Eltern, Lehrer, Geschwister oder dem Umfeld. Sätze wie: “Das schaffst du nie”, oder “du kannst doch gar nicht logisch denken”, brennen sich fest n dein Unterbewusstsein ein und beeinflussen dich, ohne dass du es willst. Als Kind oder Jugendlicher nimmst du diese Sätze einfach hin, du nimmst sie für wahr und bare Münze.

Dein Unterbewusstsein ist viel größer und somit auch stärker als dein Bewusstsein.

Neurologen haben angeblich festgestellt, dass du ca. 60.00 Gedanken täglich hast, heißt, einen je Sekunde. Ob es genau diese Zahl ist, ist nicht entscheidend. Wichtig ist, dass der größte Teil der Gedanken in deinem Unterbewusstsein abläuft, bis zu 90%. Bedeutet:

Den größten Teil, von dem, was du denkst, bekommst du gar nicht mit. Er läuft unter deinem Bewusstsein.

Alexander Hartmann hat in seinem Buch “Mit dem Elefant durch die Wand” eine treffende Metapher dazu. Stelle dir vor, dein Unterbewusstsein ist der Elefant. Das Bewusstsein bist du, der Reiter. Wenn du nicht lernst, mit dem Elefanten (Unterbewusstsein) zu sprechen und ihn zu lenken, wird der Elefant dort hingehen, wo er hinwill.

Dein Elefant bestimmt über deinen Fokus, deine Gedanken, dein Handeln und somit über deine Ergebnisse.

3. Affirmation: Positiver Einfluss

Die positiven Affirmationen haben ebenfalls einen großen Einfluss auf deine Gedanken, deine Gewohnheiten, deinen Fokus und dein Handeln.

Bevor wir uns genauer mit ihnen beschäftigen, einige wichtige Hinweise:

  • Andere Denkweisen und somit auch Gewohnheiten und Handlungen zu adaptieren ist kein Vorhaben, dass in ein paar Tagen gelingen kann. Deine bisherigen Glaubenssätze sind auch nicht über Nacht entstanden.
  • Du benötigst auf jeden Fall ein gutes Durchhaltevermögen.
  • Weiterhin benötigst du den unbedingten Willen zur Veränderung.

Verfahre nach dem Motto von Goethe:

“Habe Geduld, alle Dinge sind schwer, bevor sie leicht werden.”

Alles im Leben folgt dem Ursache- Wirkung- Prinzip. Es besagt, dass es für jedes Resultat eine Ursache gab oder noch gibt. Dein bisheriges und jetziges Leben ist die Folge aus deinem Fokus, deinen Gedanken und den daraus resultierenden Handlungen mit entsprechenden Ergebnissen.

Alles, was du bisher an Ernte eingefahren hast, ist das Ergebnis deiner Aussaat der Vergangenheit. Willst du also in Zukunft etwas Anderes erreichen, musst du deinen Fokus neu ausrichten und andere, bessere Gedanken einpflanzen.

Wie hat Christian Bischoff es in seinem Buch “Willenskraft” formuliert: Mit der Kraft deiner Gedanken schaffst du dir auf Dauer deine Realität.

Brian Tracy, amerikanischer Erfolgscoach, hat es in seinem Buch “Küss den Frosch” auf den Punkt gebracht: “Genauso wie du wirst, worüber du nachdenkst, so wirst du auch, was du dir selbst ständig einredest.” (S.83)

Dein Denkapparat ist von Natur aus auf negativ geeicht, er will Dinge vorrangig vermeiden, weil er:

  • dich und dein Leben beschützen und davor bewahren will, einen erlittenen Schmerz nochmals zu erleiden.
  • stark davon beeinflusst wird, was in deinem sozialen Umfeld passiert und gesagt wird.

Diesen Zusammenhang möchte ich dir mit Hilfe seines Buches etwas näher erläutern.

  1. Dein Gehirn hat die Tendenz, Gedanken der Vermeidung in der negativen Form abzuspeichern. Als Beispiel führt er an: Sorge dafür, dass du nicht verlassen wirst. Dein Gehirn programmiert jetzt dein machtvolles Unterbewusstsein darauf, über das Verlassen werden nachzudenken.

Dein Fokus ist also genau auf das gerichtet, was du nicht willst.

  1. Außerdem sind wir Menschen immer bestrebt, Lob und Anerkennung zu bekommen und keine soziale Ausgrenzung zu erfahren. Die Angst vor Ausgrenzung ist ein der Urängste, denn vor tausenden von Jahren hätte das für dich den sicheren Tod bedeutet. Die Gemeinschaft sicherte das Überleben.

Aus diesem Grund neigst du dazu, das zu tun, was alle in deiner Umgebung und deinem Umfeld tun. Wenn in deinem Umfeld der Glaube vorherrscht, dass Geld den Charakter verdirbt, bist du diesem Gedankengut ausgesetzt. Es wird dich dazu führen, nicht viel Geld zu verdienen, denn du willst ja keinen schlechten Charakter haben, oder?

Du musst also mit deinem Fokus genau auf das hinsteuern, was du willst und wie du es realisieren kannst. Wenn du das nicht immer wieder tust, übernimmt dein Autopilot (dein Unterbewusstsein) die Kontrolle. Deine negativen Glaubenssätze treten ein.

Muhammed Ali war einer der ersten Sportler, die diese Art der positiven Glaubenssätze für sich genutzt hat. Er hat sich immer wieder eingeredet, wie stark und gut er sei, bis er es war.

“Ich bin so schnell, als ich letzte Nacht im Hotelzimmer das Licht ausmachte, war ich im Bett, bevor es dunkel war.”

Er hat sich mit diesen eigenen Affirmationen unglaublich stark geredet und durch seinen Glauben in seine Fähigkeiten zusätzlich seine Gegner verunsichert.

4. Affirmation: Wie du es richtig machst.

Es ist unheimlich wichtig, dass du bei den Affirmationen einige Regeln beherzigst:

  • Positiv: Da dein Unterbewusstsein keine negativen Befehle und Instruktionen verankern kann, musst du deine Affirmation stets positiv formulieren. Beispiel: Ich gebe beim Ironman nicht auf. Es ist eine negative Formulierung, stattdessen: Ich finishe meinen Ironman.
  • Persönlich: Starte jede Affirmation mit dem Wort ICH, damit du dich wirklich angesprochen fühlst.
  • Gegenwart: Durch die Gegenwartsform holst du dir das Kommando in die JETZT Zeit (Präsens). Es ist, als würde es gerade passieren oder schon Realität sein.

Dein Unterbewusstsein akzeptiert nur positive und im Präsens ausgedrückte Befehle. Dann legt es 24/ 7 seinen Fokus auf das, was du für dich formuliert hast.

Du solltest nie für dich Affirmationen benutzen, die unglaubwürdig sind. Du musst auch die notwendigen Leistungen vollbringen können, für das, was du erreichen willst.

5. Fazit:

  • Negative Glaubenssätze hemmen dich und beeinflussen deinen Fokus.
  • Positive Glaubenssätze bringen dich deinem Fokus und dem Erfolg näher.
  • Formuliere sie für dich persönlich, positiv und im Präsens.
  • Formuliere nur solche Sätze, die du auch wirklich glauben kannst.

Quellen:

Brian Tracy, “Küss den Frosch”

Steffen Kirchner, “Totmotiviert

Alexander Hartmann, “Mit dem Elefant durch die Wand

Christian Bischoff, “Willenskraft”

Written by StefTom